Die Erzeugerpreise für Lebensmittel sind im April 2025 weiter gestiegen. Die Hersteller verlangten für Nahrungsmittel 3,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Das berichtet das Statistische Bundesamt.
Zucker um 30 Prozent billiger
Besonders stark verteuerte sich Kaffee. Die Erzeugerpreise stiegen hier um 43,3 Prozent im Vergleich zum April 2024. Auch bei Rindfleisch mit plus 30,4 Prozent, Butter mit plus 24,6 Prozent und pflanzlichen Ölen mit plus 15,8 Prozent verzeichnete das Bundesamt deutliche Preissteigerungen.
Zucker verbilligte sich dagegen um 38,0 Prozent. Schweinefleisch kostete im Jahresvergleich 7,7 Prozent weniger, legte aber gegenüber März 2025 um 9,0 Prozent zu.
Steigende Kosten auch bei den Vorprodukten
Die Kosten für wichtige Vorprodukte der Lebensmittelindustrie stiegen ebenfalls. Futtermittel für Nutztiere verteuerten sich um 4,7 Prozent. Die Preise für Holz- und Korkwaren legten um 4,6 Prozent zu. Nadelschnittholz wurde sogar 13,1 Prozent teurer.
Das Gesamtniveau der gewerblichen Erzeugerpreise sank dagegen im April um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Grund dafür waren vor allem niedrigere Energiepreise. Strom kostete 7,5 Prozent weniger als im April 2024, Erdgas verbilligte sich um 6,2 Prozent und Mineralölerzeugnisse um 10,4 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise stiegen die Erzeugerpreise insgesamt um 1,5 Prozent.
