Lebensmittelpreise Kartoffelsalat mit Würstchen 2025 günstiger

Das klassische Heiligabend-Essen Kartoffelsalat kostet 2025 weniger als im Vorjahr. Die Mayonnaise-Variante liegt bei 7,10 Euro, die Essig-Öl-Version bei 5,93 Euro. Regional schwanken die Preise um mehr als einen Euro.

Montag, 22. Dezember 2025, 12:56 Uhr
Theresa Kalmer (mit dpa)
Ob mit Mayonnaise oder Essig-Öl: Kartoffelsalat und Würstchen kommen bei vielen an Heiligabend oder den Weihnachtstagen auf den Tisch. Bei wem das so ist, kann sich über gute Nachrichten freuen. Bildquelle: Getty Images

Kartoffelsalat mit Würstchen kostet in diesem Jahr weniger als 2024. Die Variante mit Mayonnaise liegt im Durchschnitt bei 7,10 Euro;  im Vorjahr waren es noch 7,29 Euro. Das zeigen Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft, die auf Preisdaten der Supermarktkette Rewe basieren. Die Essig-Öl-Variante fällt mit 5,93 Euro noch günstiger aus und liegt rund fünf Prozent unter dem Vorjahrespreis.

Rud 25 Prozent essen Kartoffelsalat

Regional unterscheiden sich die Preise deutlich. Im Landkreis Wesermarsch in Niedersachsen zahlen Verbraucher mit 8,05 Euro am meisten für die Mayonnaise-Variante. Das sind 75 Cent mehr als 2024. Am günstigsten kommt das Gericht in Oberhausen mit 6,94 Euro. Auch in Ostdeutschland liegt der Preis bei 6,94 Euro, etwa in den brandenburgischen Kreisen.

Trotz des Rückgangs liegt das Preisniveau über dem von 2021, als das Institut den Index erstmals erhob. Damals kostete die Mayonnaise-Variante je nach Region zwischen 5,05 und 6,24 Euro. „Entgegen der landläufigen Meinung sind die Lebensmittelpreise in der Vorweihnachtszeit im Vergleich zum Vorjahr kaum gestiegen“, zitierte die Nachrichtenagentur dpa den Ökonomen Christoph Schröder vom Institut der deutschen Wirtschaft. „Bei Gemüse, Obst und Fleisch sind sie sogar gesunken.“

Kartoffelsalat mit Würstchen essen gut ein Viertel der Menschen in Deutschland an Heiligabend. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov vom 1. bis 4. Dezember unter 1.128 Personen. Mit deutlichem Abstand folgen Fleischspeisen wie Braten mit 14 Prozent, Gans mit 9 Prozent und Raclette mit 8 Prozent. Die Berechnungen des Instituts basieren auf Rezepten für jeweils vier Personen.

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