Ukraine-Krieg Henkel stoppt Russland-Investitionen

Henkel hat anlässlich des Ukraine-Kriegs die Werbung in staatlichen Medien und Sponsoringaktivitäten in Russland eingestellt. Zeitgleich schnürt der Konzern ein Ad-hoc-Hilfspaket für die Ukraine in Höhe von mehr als einer Million Euro.

Montag, 07. März 2022 - Hersteller
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Bildquelle: Jahr Henkel AG & Co. KGaA. Alle Rechte vorbehalten

„Wir sind zutiefst bestürzt über den Krieg in der Ukraine. Wir stehen hinter der Aufforderung der Weltgemeinschaft an Russland, seine militärischen Kräfte aus der Ukraine unverzüglich abzuziehen“, betont Henkel-Vorstandsvorsitzender Carsten Knobel. Er hofft auf eine diplomatische Lösung, um weiteres Leid und eine humanitäre Krise zu vermeiden. „Unsere höchste Priorität ist die Sicherheit unserer Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine. Wir tun alles, um sie in dieser dramatischen Situation zu unterstützen.“

Das Hilfspaket für die betroffene Belegschaft in der Ukraine beinhaltet nach Unternehmensangaben etwa eine finanzielle Soforthilfe, eine Spende an das Internationale Rote Kreuz und die bezahlte Freistellung für freiwillige Henkel-Helfer, die Flüchtlinge oder Hilfsorganisationen an den Landesgrenzen unterstützen.

Henkel will laut Knobel allen Sanktionen gegen Russland, seine Regierung und den Finanzsektor vollumfänglich entsprechen. „Über die Sanktionen hinaus stoppen wir alle geplanten Investitionen in Russland, zum Beispiel den Ausbau von Standorten. Außerdem haben wir die Werbung in staatlichen Medien eingestellt und werden alle Sponsoringaktivitäten in Russland beenden.“

Henkel plant zunächst, Produkte des täglichen Bedarfs weiter in Russland zu liefern, etwa Haushalts- und Körperpflegeprodukte. Gleichzeitig will der Konzern die „dynamische Situation“ weiter beobachten und bei Bedarf über weitere Maßnahmen entscheiden.

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