Die Dennree Gruppe verzichtet nach eigenen Angaben trotz stark schwankender Dieselpreise weiterhin auf Dieselzuschläge im Großhandel. Stattdessen wolle das Unternehmen die gestiegenen Transportkosten durch Effizienzgewinne auffangen, teilte der Bio-Fachhändler mit Sitz im oberfränkischen Töpen mit.
Konkret setzt Dennree den Angaben zufolge unter anderem auf eine optimierte Tourenplanung, um die gefahrenen Lkw-Kilometer zu verringern und Lager sowie Fuhrpark gleichmäßiger auszulasten. Ziel sei es, Preissprünge nicht an die Kunden weiterzugeben und so für stabile Preise entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu sorgen. „Unser Anspruch ist es, Preissprünge nicht ungebremst weiterzugeben, sondern mit Augenmaß zu handeln und extreme Entwicklungen abzufedern“, erklärten die Geschäftsführer Mareike und Joseph Nossol laut der Mitteilung.
Auch im Einzelhandel will sich Dennree nach eigener Darstellung an stabilen Preisen orientieren. Bei den empfohlenen Verkaufspreisen richte sich das Unternehmen konsequent am Marktumfeld aus, hieß es. Dennree betreibt nach eigenen Angaben mehr als 410 Denns-Biomärkte in Deutschland und Österreich und bezeichnet sich als größten Bio-Fachhändler in beiden Ländern.
Die 1974 gegründete Unternehmensgruppe beliefert über ein eigenes Logistiksystem nach eigenen Angaben mehr als 1.200 Biomärkte in Deutschland, Österreich, Luxemburg und Südtirol. Zum Verbund gehören demnach auch rund 540 selbstständige Biomärkte. Das Unternehmen beschäftigt den Angaben zufolge rund 8.500 Mitarbeiter und führt mehr als 16.000 Artikel im Sortiment.