Der Metro-Vorstandsvorsitzende Steffen Greubel hat die Unternehmenszahlen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/2026 vorgelegt. Demnach erhöhten sich Umsatz und Ergebnis. Insbesondere das Belieferungsgeschäft entwickelte sich erneut überdurchschnittlich.
Gesamtumsatz von 16,1 Milliarden Euro
Greubel wörtlich: „Trotz eines verstärkt volatilen Marktumfelds mit spürbaren Auswirkungen auf die Wirtschaft zahlt sich unser frühzeitiges und konsequentes Handeln aus, wie die positiven Ergebnisse des ersten Halbjahres zeigen. Mit klaren Prioritäten auf Effizienz, Produktivität und strikte Kostenkontrolle treiben wir unsere Wachstumsstrategie gezielt voran und stärken zugleich die Resilienz unseres Geschäfts. So legt Metro die Basis für eine nachhaltig erfolgreiche Ergebnisentwicklung.“
Im ersten Halbjahr 2025/26 erhöhte Metro den Umsatz in lokaler Währung um 3,5 Prozent. Das stationäre Geschäft wuchs in lokaler Währung leicht um 0,6 Prozent auf 11,4 Milliarden Euro. Der Belieferungsumsatz legte deutlich um 11,5 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro zu. Metro Markets steigerte den Umsatz um 5,4 Prozent auf 84 Millionen Euro in lokaler Währung. Der berichtete Gesamtumsatz stieg um 2,9 Prozent auf 16,1 Milliarden Euro. Negative Wechselkurseffekte, insbesondere in der Türkei, wirkten dämpfend auf die berichtete Entwicklung.
EBITDA stieg auf 493 Millionen Euro
Das EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) bereinigt stieg im ersten Halbjahr 2025/26 von 468 auf 493 Millionen Euro. Die Entwicklung war Greubel zufolge insbesondere getrieben durch das Umsatzwachstum in den Segmenten West und Ost, bei gegenläufiger Entwicklung in Deutschland. Ohne Berücksichtigung von Wechselkurseffekten erhöhte sich das EBITDA bereinigt gegenüber dem Vorjahr um plus 30 Millionen Euro. Die Transformationskosten beliefen sich im Halbjahr auf 34 Millionen Euro, im ersten Halbjahr 2024/2025 waren es 28 Millionen Euro. Die Ergebnisbeiträge aus Immobilientransaktionen lagen mit 1 Million Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von 98 Millionen Euro. Im Vorjahr war dabei im Wesentlichen die Immobilientransaktion in Belgien enthalten.
Transformation in Deutschland trübt das Bild
Der Umsatz in lokaler Währung stieg um 3,9 Prozent. Der berichtete Gesamtumsatz stieg um 3,2 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro und wurde beeinflusst durch negative Wechselkurseffekte, insbesondere in der Türkei. Das Ebitda bereinigt stieg auf 62 Millionen Euro; zuvor waren es 56 Millionen Euro. Gegenläufig wirkte hauptsächlich die transformationsbedingte Entwicklung in Deutschland. Das berichtete EBITDA sank auf 47 Millionen Euro, nach zuvor 130 Millionen Euro, maßgeblich beeinflusst durch höhere Immobilientransaktionen im Vorjahr.