Die Erzeugerpreise für Nahrungsmittel in Deutschland sind im Februar 2026 um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken. Dies teilte das Statistische Bundesamt mit. Besonders deutlich fielen die Preise für Butter mit einem Rückgang von 42,8 Prozent und für Schweinefleisch mit minus 12,5 Prozent. Teurer waren dagegen Rindfleisch mit einem Anstieg von 19,9 Prozent und Kaffee mit plus 16,1 Prozent.
Die Verbrauchsgüter insgesamt kosteten im Februar 2026 um 0,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat und um 0,3 Prozent weniger als im Januar 2026. Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte insgesamt fielen im Februar 2026 um 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte. Hauptursache für den Rückgang waren niedrigere Energiepreise.
Bei den Vorleistungsgütern, die auch für die Lebensmittelproduktion relevant sind, gab es unterschiedliche Entwicklungen. Futtermittel für Nutztiere kosteten 8,1 Prozent weniger als im Februar 2025, Getreidemehl war um 5,6 Prozent billiger. Düngemittel waren dagegen um 4,2 Prozent teurer als im Vorjahresmonat. Chemische Grundstoffe kosteten 3,0 Prozent weniger als im Februar 2025.
Die Preise für Vorleistungsgüter insgesamt waren im Februar 2026 um 1,1 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Ohne Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,0 Prozent. Energie kostete im Februar 2026 um 12,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wobei Erdgas um 14,3 Prozent billiger war und elektrischer Strom um 13,4 Prozent.
