Ifo-Institut Wachsende Exporterwartungen in der Ernährungsindustrie

Die deutsche Exportwirtschaft blickt pessimistisch in die Zukunft. Laut Ifo-Institut sanken die Exporterwartungen im August auf -4,8 Punkte. Nur wenige Branchen, darunter die Getränke- und Nahrungsmittelindustrie, rechnen mit Zuwächsen.

Mittwoch, 28. August 2024, 08:20 Uhr
Theresa Kalmer
Bildquelle: Getty Images

Die Getränke- und Nahrungsmittelindustrie erwartet als eine von wenigen Branchen einen Zuwachs beim Exportgeschäft. Dies geht aus den aktuellen Ifo-Exporterwartungen hervor, die im August auf -4,8 Punkte sanken, von -2,2 Punkten im Juli. 

Neben der Nahrungsmittelindustrie rechnen laut der Mitteilung auch die Lederhersteller mit steigenden Exporten. Die Chemische Industrie sowie die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten gehen von einem gleichbleibenden Exportgeschäft aus.

„Die Exporteure profitieren gegenwärtig nicht von dem Wirtschaftswachstum in den anderen europäischen Ländern“, erklärte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. Er fügte hinzu: „Die Exportwirtschaft fällt als Wachstumsmotor für die deutsche Wirtschaft vorerst aus.“

Für die Möbelindustrie hat sich der Blick ins Ausland deutlich eingetrübt. Nachdem sie im Vormonat noch mit Zuwächsen plante, erwartet sie nun rückläufige Aufträge aus dem Ausland. Mit sinkenden Auslandsumsätzen rechnen auch die Autoindustrie sowie die Metallerzeugung und -bearbeitung. Insgesamt hat sich die Stimmung in der deutschen Exportindustrie verschlechtert.

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