Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte in Deutschland haben sich im Januar 2025 um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat erhöht. Gegenüber Dezember 2024 sanken die Preise um 0,1 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise lag der Anstieg im Vorjahresvergleich bei 1,2 Prozent.
Butter und Süßwaren deutlich teurer
Besonders stark stiegen die Preise für Nahrungsmittel. Butter kostete 39,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Süßwaren verteuerten sich um 24 Prozent, Rindfleisch um 18 Prozent. Dagegen verbilligten sich Zucker um 33,8 Prozent, Schweinefleisch um 8,8 Prozent und Getreidemehl um 4,1 Prozent.
Die Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln trugen maßgeblich dazu bei, dass die Erzeugerpreise für Verbrauchsgüter insgesamt um drei Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats lagen. Im Vergleich zum Dezember 2024 stiegen die Preise für Verbrauchsgüter um 0,5 Prozent.
Energiepreise beruhigen sich leicht
Die Energiepreise fielen im Januar 2025 um ein Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Strom verbilligte sich um 1,8 Prozent, Erdgas um 1,9 Prozent und Fernwärme um 1,5 Prozent. Mineralölerzeugnisse verteuerten sich dagegen um 0,7 Prozent. Dabei stieg der Preis für leichtes Heizöl um 1,9 Prozent und Kraftstoffe wurden um 0,5 Prozent teurer.
