Die Drogeriemarktkette Rossmann hat im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 16,6 Milliarden Euro erzielt. Das Unternehmen steigerte den Erlös um 8,5 Prozent, wie es mitteilte. Für das neue Geschäftsjahr plant Rossmann Investitionen in Höhe von 613 Millionen Euro. Das sind 73 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Angaben zum Gewinn machte Rossmann wie üblich nicht.
In Deutschland erwirtschaftete Rossmann mit 2.342 Filialen einen Umsatz von 10,5 Milliarden Euro. Das entspricht einem Wachstum von 6,1 Prozent. Die Auslandsgesellschaften in Polen, Ungarn, Tschechien, der Türkei, Albanien, dem Kosovo, Spanien, der Schweiz sowie das Online-Geschäft in Dänemark legten deutlich stärker zu. Dort stieg der Umsatz um 13,0 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro.
Europaweit beschäftigt Rossmann nach eigenen Angaben 67.700 Mitarbeiter in 5.209 Märkten. Im neuen Geschäftsjahr will das Unternehmen 342 neue Filialen eröffnen. In Deutschland sind 63 Neueröffnungen geplant. Zudem soll das neue Ladendesign weiter ausgerollt werden.
Rossmann fördert Schulen und Vorschulkinder
Die 41.300 Mitarbeiter in Deutschland erhielten zwei Sonderzahlungen in Höhe von insgesamt 21 Millionen Euro. „Wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung gehen für uns Hand in Hand“, zitierte das Unternehmen Raoul Roßmann, Sprecher der Geschäftsführung, in der Mitteilung. Das Wachstum ermögliche es, in die Zukunft zu investieren und dort zu helfen, wo man Herausforderungen in der Gesellschaft sehe.
Rossmann fördert mit dem Programm „Rossmann spendet Licht“ Schulen in Niedersachsen bei der Umrüstung auf LED-Technik. Bislang hat das Programm 29 Schulen begleitet. Pro Schule werden dadurch jährlich durchschnittlich 8,8 Tonnen CO₂ eingespart, wie das Unternehmen angibt. Mit dem Programm „Klasse 0“ unterstützt Rossmann gemeinsam mit der Initiative #wirfürschule die Bildungsgerechtigkeit für Vorschulkinder. Das Unternehmen stellt dafür eine Million Euro bereit. Die Pilotphase startet im März 2026.
