Nach Angaben des Unternehmens konnte nach der Zustimmung der Behörden eine neue Zerlegelinie für Schinken den Betrieb aufnehmen. Pro Tag können demnach rund 8.000 Schweine mehr geschlachtet werden als zuletzt. Für die neue Einheit nutzt Tönnies freigewordenen Platz durch die im Sommer nach Niedersachsen verlegte Rinderzerlegung. Tönnies musste im Sommer wegen der Corona-Pandemie und einer Vielzahl von Infektionen bei den Arbeitern das Werk in Ostwestfalen schließen, neue Hygienekonzepte erarbeiten und neue Filtertechnik sowie trennende Plexiglasscheiben zwischen den Arbeitern einbauen. Das führte zu einer geringeren Zahl von geschlachteten Schweinen und für ein Absatzproblem bei den Landwirten in der Region. Vor der Corona-Krise durfte Tönnies als größter deutscher Fleischkonzern allein am Stammsitz in Rheda-Wiedenbrück bis zu 30.000 Schweine am Tag schlachten. Dieser Rahmen aber wurde nicht ausgeschöpft. Je nach Marktlage waren es nach Konzern-Angaben zwischen 20.000 und 25.000 Tiere. Nach Angaben von Konzernsprecher André Vielstädte bewegt sich die Schlachtzahl jetzt wieder in diesem Bereich.
Tönnies Fast wieder 100 Prozent
Nach der vorübergehenden Schließung des Betriebs in Rheda-Wiedenbrück (Nordrhein-Westfalen) hat der Fleischkonzern Tönnies an seinem Hauptstandort wieder nahezu 100 Prozent der Schlachtkapazitäten erreicht.
Bildquelle: Tönnies
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