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Afrikanische Schweinepest Infiziertes Wildschwein in Ungarn

Lebensmittel Praxis | 25. April 2018
Afrikanische Schweinepest: Infiziertes Wildschwein in Ungarn

Bildquelle: Getty Images

Das Virus rückt näher: In Ungarn gibt es einen ersten Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP). Ein verendetes Wildschwein, an dem der Krankheitserreger nachgewiesen werden konnte, war am 20. April in der Nähe von Gyöngyös, 70 Kilometer nordöstlich von Budapest, gefunden worden. Dies bestätigten das Friedrich-Loeffler-Institut in Greifswald und das ungarische Amt für Lebensmittelsicherheit (Nebih).

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Eine Gefahr für Menschen geht von dem bei Haus- und Wildschweinen auftretenden Erreger nicht aus. Bauern befürchten jedoch für den Fall eines ASP-Ausbruchs in Deutschland massive Einbußen infolge von Ausfuhrbeschränkungen. Hersteller und Händler sorgen sich hierzulande zudem um Absatzeinbrüche beim Verkauf von Wildschwein-Fleisch und -Produkten.

Die ASP breitet sich seit einigen Jahren vor allem in Osteuropa aus.