Milchwirtschaft Thomas May wird neuer Geschäftsführer von QM-Milch

Der Verein QM-Milch bekommt einen neuen Geschäftsführer. Thomas May übernimmt die Position zum 1. Februar 2026. Er folgt auf Ludwig Börger, der den Verein aus familiären Gründen verlässt.

Montag, 19. Januar 2026, 14:44 Uhr
Theresa Kalmer
QM-Milch ist ein branchengetragenes Qualitätsmanagementsystem, das für einheitliche Standards, unabhängige Kontrollen und transparente Prozesse in der Milchwirtschaft steht. Bildquelle: Getty Images

Der Verein QM-Milch hat Thomas May zum neuen Geschäftsführer berufen. May tritt die Position am 1. Februar 2026 an und folgt damit auf Ludwig Börger, der den Verein im Februar verlässt. Börger war seit Oktober 2023 Vollzeit-Geschäftsführer von QM-Milch. Sein Weggang erfolge im gegenseitigen Einvernehmen unter anderem aus familiären Gründen, hieß es.

QM-Milch ist ein Qualitätsmanagementsystem für die Milchwirtschaft. Der Verein setzt nach eigenen Angaben auf einheitliche Standards, unabhängige Kontrollen und transparente Prozesse.

May kommt von der QS Qualität und Sicherheit, wo er bislang den Bereich Fleischwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel verantwortete. Der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann im Landhandel wechselte 2003 nach 13-jähriger Tätigkeit für eine Zertifizierungsstelle zu QS, wie der Verein QM-Milch mitteilte. Dort trieb er neben dem Ausbau des Prüfsystems unter anderem die Entwicklung der Monitoringprogramme und der Klimaplattform voran.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Thomas May eine erfahrene Persönlichkeit der Branche für den QM-Milch e.V. gewinnen konnten“, zitierte der Verein die Vorstandsvorsitzende Stefanie Sabet in der Mitteilung. Sabet ist zugleich Generalsekretärin des Deutschen Bauernverbandes. Sie betonte, dass May die gesamte Wertschöpfungskette im Blick habe und die Anforderungen moderner Qualitätssicherung aus langjähriger Praxis kenne.

May selbst erklärte laut der Mitteilung: „QM-Milch steht für Transparenz, Verlässlichkeit und ist ein etablierter Standard.“ Er freue sich darauf, diese Arbeit gemeinsam mit den Partnern der Milchwirtschaft weiterzuführen und die bestehenden Strukturen zu stärken.

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