Anzeige

Gerolsteiner Investition in Kleingebinde

LEBENSMITTEL PRAXIS | 11. September 2017
Gerolsteiner: Investition in Kleingebinde

Bildquelle: Gerolsteiner

Der Gerolsteiner-Brunnen kann weiter wachsen. Der Gesamt-Nettowarenumsatz liegt per Juli bei 172,1 Mio. Euro (+ 6,9 Prozent). Geschäftsführer Robert Mähler (Foto) zeigt sich mit den Zahlen zufrieden und plant Investitionen im Bereich der Kleingebinde. Der Absatz des Brunnens stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,4 Prozent auf 4,5 Mio. hl. „In den ersten sieben Monaten 2017 hat sich der Absatz von Gerolsteiner Produkten auf gutem Niveau entwickelt. Wetterbedingte Nachfragespitzen konnten wir besonders in den Monaten April und Juni verzeichnen“, sagt Mähler.

Anzeige

Ein weiterer wesentlicher Baustein der Gerolsteiner Qualitätsstrategie sind Investitionen in innovative Abfülltechnologie, Logistik und die Schaffung neuer Lagerkapazität. Ulrich Rust, Geschäftsführer Technik und Logistik: „Im April haben wir eine neue Einweg-Abfüllanlage in Betrieb genommen, im August den Umbau einer weiteren Anlage erfolgreich abgeschlossen. Aktuell erstellen wir die Hallen für zwei neue Mehrweganlagen, die im ersten Halbjahr 2018 in Betrieb gehen sollen. Das Gesamtvolumen aller am Standort geplanten Maßnahmen beläuft sich im hohen zweistelligen Millionenbereich.“

Anfang Oktober 2017 wird Gerolsteiner seine Mineralwasser-Sorten Sprudel, Medium und Naturell in der 0,33-l-PET-Einwegflasche im Markt einführen. „Die kompakte und handliche Flasche trägt dem Verbraucherwunsch nach verstärktem Unterwegs-Konsum Rechnung“, erklärt Robert Mähler. Weil Mineralwasser „to go“ weiterhin hohes Absatzpotential verspricht, hat der Mineralbrunnen seine 0,5-l-PET-Einwegflasche ebenfalls einem Relaunch unterzogen. Durch die Harmonisierung von Gebindeform und Design der neuen 0,33-l- sowie der 0,5-l- und der 0,75-l-Flasche ist eine leichte Wiedererkennbarkeit der Range gegeben. Mähler sagte gegenüber der LEBENSMITTEL PRAXIS, dass der Mehrweganteil bei Gerolsteiner mit 70 Prozent weit über dem Branchendurchschnitt liegt. Allerdings sei nicht davon auszugehen, dass sich die Präferenz der Verbraucher für Einweggebinde abschwächen würde. Trotzdem gibt es laut dem Gerolsteiner-Chef im Bereich der hochwertigen Individualgebinde ein Revival der Glasflasche.