Der italienische Kaffeeröster Lavazza wechselt die Geschäftsführung in der Region Deutschland, Österreich, Schweiz und Polen aus. Susanne Wege verlässt das Unternehmen nach knapp sieben Jahren an der Spitze, wie Lavazza mitteilte. Sie wechselt zur Teekanne Holding. Ihr Nachfolger wird zum 1. April Cédric Malaga.
Wege kam 2019 zu Lavazza und leitete seither die Geschäfte in der Region. Nach Angaben des Unternehmens hat sich Lavazza unter ihrer Führung eine starke Position in der Kaffeebranche erarbeitet. Das Unternehmen bezeichnet sich heute als Marktführer in der Kategorie Bohne und zählt sich zu den bekanntesten Kaffeemarken Deutschlands. „Mit der erfolgreichen Integration der vier Business Units in der Region DACH und Polen sowie der konstant starken Geschäftsentwicklung hat Susanne Wege nachhaltige Impulse gesetzt“, zitierte Lavazza Mauro Mantovani, Chief Commercial Officer der Lavazza Group, in der Mitteilung.
Malaga bringt 15 Jahre Marketing- und Vertriebsverantwortung bei Mondelez International mit. Der Franzose kam 2016 im Zuge der Integration von Carte Noire zur Lavazza Group. Seither hatte er verschiedene leitende Funktionen inne, unter anderem mit Verantwortung für den Vertrieb in Frankreich und der Benelux-Region. Zuletzt leitete er Kicking Horse Coffee, die kanadische Spezialitätenrösterei und Tochter der Lavazza Group.
Malaga kennt das Kaffeegeschäft
„Mit Cédric Malaga gewinnen wir eine versierte Führungspersönlichkeit, die unser Unternehmen und die Besonderheiten des internationalen Kaffeegeschäfts sehr genau kennt“, zitierte das Unternehmen Mantovani weiter. In den kommenden Wochen arbeiten Wege und Malaga an der Übergabe der Aufgaben zusammen.
Die Lavazza Group erzielte nach eigenen Angaben einen Umsatz von über 3,3 Milliarden Euro. Der Konzern ist in 140 Märkten aktiv und beschäftigt etwa 5.500 Mitarbeiter weltweit.
