Die Hit-Verbrauchermärkte der Dohle-Handelsgruppe statten ihre Filialen mit digitalen Werbedisplays des Kölner Anbieters Digooh Media aus. Bis Ende August 2026 sollen knapp 100 Hit-Märkte bundesweit jeweils einen 75-Zoll-Bildschirm im Eingangsbereich erhalten, wie Digooh mitteilte. Für die Supermarktkette mit Sitz in Bonn ist es nach eigenen Angaben ein Schritt, um die digitale Kundenkommunikation am Markteingang auszubauen.
Besondere Sortimentstiefe und-breite
Die sogenannten „Digital City Light Poster“ sollen den Märkten das Ausspielen eigener Angebote und lokaler Aktionen auf den Bildschirmen ermöglichen. Gleichzeitig können Markenartikelhersteller über das Netzwerk nationale Werbekampagnen schalten – buchbar über die Inovisco Mobile Media als zentralen Vermittler für Mediaagenturen. Installation, Betrieb und Wartung der Bildschirme übernimmt Digooh. Für die Hit-Märkte entstehe dadurch kein eigener operativer Aufwand, heißt es.
„Mit den Hit-Verbrauchermärkten kommt ein Standortformat in unser Netzwerk, das sich durch besondere Sortimentstiefe und -breite auszeichnet“, so Digooh-Geschäftsführer Alexander Houben. Daniel Plein, stellvertretender Marketingleiter der Dohle-Handelsgruppe, bezeichnete Digooh als „erfahrenen Infrastrukturpartner“, der die digitale Kundenkommunikation „um eine weitere Säule“ in den Märkten erweitere.
Digooh-Netzwerk wächst auf mehr als 2.500 Bildschirme
Hit betreibt den Angaben zufolge mehr als 100 Verbrauchermärkte in Deutschland mit Verkaufsflächen zwischen rund 1.200 und 5.500 Quadratmetern. Das Sortiment umfasst durchschnittlich mehr als 30.000 Artikel je Markt, darunter Bio-Produkte, regionale Waren sowie eigene Metzgereien und Bäckereien. Die Standortschwerpunkte der neuen Bildschirme liegen in Nordrhein-Westfalen sowie in Süd- und Südwestdeutschland.
Mit der Anbindung von Hit wächst das Digooh-Netzwerk nach eigenen Angaben auf mehr als 2.500 Bildschirme im Lebensmitteleinzelhandel. Zu den bisherigen Partnern zählt das Unternehmen unter anderem Edeka und Mpreis. Die Displays sind Teil der sogenannten Retail Media Alliance, einem Zusammenschluss mehrerer Unternehmen, der digitale Werbeflächen im Handel vom Eingangsbereich bis zur Kasse bündeln soll.
