Der niederländische Non-Food-Discounter Action hat im ersten Quartal 2026 seinen Umsatz um 14 Prozent auf vier Milliarden Euro gesteigert. Das flächenbereinigte Umsatzwachstum lag bei 3,6 Prozent, wie das Unternehmen mit Sitz in Zwaagdijk-Oost mitteilte.
Durchschnittlich 22,2 Millionen Kunden besuchten den Angaben zufolge pro Woche eine Action-Filiale – ein Plus von 12,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Vorstandschef Hajir Hajji verwies in der Mitteilung auf das schwierige Konsumumfeld: „In unsicheren Zeiten gehen die Verbraucher vorsichtiger mit ihrem Geld um. Jeder hat bemerkt, dass die Kosten für Lebensmittel deutlich gestiegen sind.“ Action habe fast 1.000 Preise gesenkt und wolle weitere Preissenkungen vornehmen, so Hajji.
Das Unternehmen trieb seine internationale Expansion weiter voran. Im ersten Quartal eröffnete Action nach eigenen Angaben seine ersten beiden Filialen in Kroatien, dem mittlerweile 15. Markt des Discounters. Die Eröffnung der ersten Filiale in Sesvete bei Zagreb habe den zweithöchsten Ersttagsumsatz aller bisherigen Action-Filialen erzielt. Im September plant das Unternehmen den Markteintritt in Slowenien mit einer ersten Filiale in Velenje nahe Ljubljana. Insgesamt eröffnete Action im ersten Quartal 33 neue Filialen und betrieb Ende März 3.335 Standorte in 15 europäischen Märkten. Für das Gesamtjahr 2026 peilt das Unternehmen mindestens 400 neue Filialen an.
Action wird in Frankreich erneut zur beliebtesten Einzelhandelsmarke gewählt
In Frankreich, dem nach Filialzahl größten Markt mit mehr als 900 Standorten, erhielt Action laut der Mitteilung zum vierten Mal in Folge die Auszeichnung als beliebteste Einzelhandelsmarke der Franzosen. Zudem nahm das Unternehmen ein neues Distributionszentrum im italienischen Ferentino in Betrieb – das dritte Logistikzentrum in Italien.
Action positioniert sich als Anbieter günstiger Alltagsprodukte im Non-Food-Bereich und profitiert nach eigener Darstellung von der Kaufzurückhaltung der Verbraucher. Das Unternehmen beschäftigt den Angaben zufolge mehr als 80.000 Mitarbeiter.