Konsumgütergeschäft Henkel verzeichnet Umsatzrückgang im ersten Quartal

Der Konzern Henkel meldet für das erste Quartal 2025 einen Umsatzrückgang auf 5,24 Milliarden Euro. Während das Konsumentengeschäft deutlich schwächelt, entwickelt sich die Klebstoffsparte positiv. Der Konzern hält trotz der Entwicklung an seiner Jahresprognose fest.

Donnerstag, 08. Mai 2025, 10:49 Uhr
Julia Krone
Henkel startet schwächer ins Jahr: ein Umsatzrückgang im Konsumgüterbereich belastet Quartalsergebnis. Bildquelle: Henkel

Henkel hat im ersten Quartal 2025 einen Umsatzrückgang verzeichnet. Der Konzern erzielte einen Umsatz von 5,24 Milliarden Euro und lag damit unter dem Vorjahreswert von 5,32 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Organisch verringerte sich der Umsatz um 1,0 Prozent. Als Gründe nannte Henkel eine schwächere Konsumnachfrage, besonders in Nordamerika, sowie anhaltende Probleme in den Lieferketten.

Der Unternehmensbereich Consumer Brands entwickelte sich besonders schwach. Hier sank der Umsatz organisch um 3,5 Prozent, teilte der Konzern mit. Das Absatzvolumen ging um 5,5 Prozent zurück, während die Preise um 2,0 Prozent stiegen. Vor allem Waschmittel und Körperpflegeartikel in Nordamerika und Europa verkauften sich schlechter. Das Geschäftsfeld Weitere Konsumentengeschäfte, welches primär den Bereich Körperpflege in ausgewählten Märkten umfasst, verzeichnete laut Henkel sogar einen organischen Rückgang um 6,8 Prozent. Positiv entwickelte sich dagegen das Klebstoffgeschäft.

Der Bereich Adhesive Technologies steigerte den organischen Umsatz um 1,1 Prozent. Besonders stark wuchs das Geschäftsfeld Mobilität und Elektronik mit einem Plus von 3,1 Prozent. Die Sparten Verpackungen und Konsumgüter sowie Handwerk, Bau und Gewerbe zeigten sich hingegen nur leicht positiv oder rückläufig.

Henkel beendet Portfolio-Optimierung

Im März 2025 schloss Henkel den Verkauf des Handelsmarkengeschäfts in Nordamerika ab. Damit endete das seit 2022 laufende Portfolio-Optimierungsprogramm im Bereich Consumer Brands. Der Konzern will sich nun vollständig auf das Markengeschäft konzentrieren und setzt dabei nach eigenen Angaben verstärkt auf Innovationen innerhalb der etablierten Marken.

Für das Gesamtjahr 2025 erwartet Henkel weiterhin ein organisches Umsatzwachstum zwischen 1,5 und 3,5 Prozent. Die bereinigte EBIT-Marge soll 14,0 bis 15,5 Prozent erreichen. Der Konzern plant Investitionen von 650 bis 750 Millionen Euro in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Gleichzeitig rechnet das Unternehmen mit steigenden Rohstoffpreisen im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich.

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