Der Marktanteil von Fertiggerichten ist einer aktuellen Studie von Yougov zufolge binnen Jahresfrist um 4,5 Prozent gestiegen. Die Hälfte der Deutschen kauft mindestens einmal pro Monat Fertigmahlzeiten.
In der Generation Z, zu der die Jahrgänge ab 1997 zählen, greifen sogar 69 Prozent mindestens monatlich zu Fertiggerichten. Bei den Babyboomern, den Jahrgängen 1946 bis 1964, tun dies nur 36 Prozent. Auch bei der wöchentlichen Nutzung zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen den Generationen: 39 Prozent der Generation Z bereiten mindestens einmal pro Woche Fertiggerichte zu, in der Gesamtbevölkerung sind es 26 Prozent.
Die Mehrheit der Deutschen legt nach den Studienergebnissen Wert auf schnelles und einfaches Kochen. 60 Prozent der Befragten verbringen maximal 30 Minuten mit der Zubereitung des Abendessens. Für Verbraucher, die mindestens einmal im Monat Fertiggerichte kaufen, sind der Geschmack mit 62 Prozent und der Preis mit 61 Prozent die wichtigsten Faktoren bei der Kaufentscheidung. Die Inhaltsstoffe spielen für 35 Prozent eine wichtige Rolle.
„Der deutsche Verbraucher ist entweder vielbeschäftigt oder nimmt sich aus anderen Gründen wenig Zeit fürs Kochen“, so Philipp Schneider, Head of Marketing bei Yougov DACH. Dies berge deutliches Potenzial für Convenience-Produkte.
Die Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung von mehr als 1.000 Personen in Deutschland zwischen dem 18. und 30. Oktober 2024.
