Ceconomy Desaster an der Börse

Schleppende Geschäfte bei den Elektronikketten Media Markt und Saturn haben beim Handelskonzern Ceconomy für einen Gewinnrückgang gesorgt. An der Börse spricht man angesichts schlechter Zahlen von einem ‚Desaster‘ – als Grund gilt auch die Hitzewelle im Sommer.

Dienstag, 09. Oktober 2018 - Handel
Lebensmittel Praxis
Artikelbild Desaster an der Börse
Bildquelle: LP ARchic/Media-Markt

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 von 494 auf 400 Millionen Euro gesunken, teilte das Unternehmen mit. Der Gewinn ging damit noch stärker zurück als gedacht. Die vollständigen Zahlen zum Geschäftsjahr will das Unternehmen am 19. Dezember veröffentlichen.

An der Börse sprach man von einem ‚Desaster‘. Die Aktie brach im frühen Handel um mehr als 20 Prozent ein. Seit Monaten eilt der Kurs des Papiers von einem Tief zum nächsten. Im bisherigen Jahresverlauf haben die Papiere schon über die Hälfte an Wert verloren.

Ceconomy war aus der Aufspaltung des Metro-Konzerns vor gut einem Jahr als Beteiligungsgesellschaft für die Elektronikmärkte Saturn und Media Markt hervorgegangen. Auf der anderen Seite blieb der Lebensmittelhändler Metro mit den gleichnamigen Großmärkten und der Supermarktkette Real.

Ceconomy hatte erst im September seine Prognose für das Gesamtjahr gekürzt. Als Gründe gab der Konzern die ungewöhnliche Hitzewelle und die zu langsam umgesetzte Strategie an.

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