Getränkeindustrie Getränkekonzern Coca-Cola hebt Preise erneut an

Coca-Cola Europacific Partners Deutschland hebt ab September die Abgabepreise für Handel und Gastronomie an. Die Erhöhung liegt im einstelligen Prozentbereich. Sie betrifft Marken wie Coca-Cola, Fanta und Sprite. Wie stark Verbraucher die Preisanpassung spüren, hängt von den Händlern ab.

Donnerstag, 02. Juli 2026, 11:16 Uhr
Manuel Glasfort (mit dpa)
Coca-Cola bleibt beliebt, nicht nur im Sommer. Doch Fans der Limo werden in Zukunft mehr dafür bezahlen müssen. Bildquelle: Getty Images

Coca-Cola Europacific Partners Deutschland hebt zum 1. September die Abgabepreise für den Handel und die Gastronomie an. Die Preisanpassung liegt über alle Produkte hinweg im einstelligen Prozentbereich, wie Geschäftsführer Florian Salzen sagte. Betroffen sind Getränke wie Coca-Cola, Fanta und Sprite.

Mehrere Preiserhöhungen in vergangenen Jahren

Das Unternehmen begründet den Schritt mit Investitionen in Marken, Produktion und Logistik sowie in wettbewerbsfähige Löhne. Wie stark Verbraucher die Erhöhung im Supermarkt oder beim Discounter spüren werden, bleibt offen. Die Händler legen die Endpreise fest, sagte Salzen. Aktuell kostet ein Kasten Coca-Cola mit zwölf Literflaschen regulär rund 16 Euro im Supermarkt. Das entspricht einem Literpreis von 1,33 Euro.

Coca-Cola hat die Preise in den vergangenen Jahren bereits mehrmals angehoben. Kunden konnten die Erhöhungen zumindest teilweise umgehen. Die Marke zählt im deutschen Einzelhandel zu den am häufigsten als Sonderangebot beworbenen Produkten. 

Coca-Cola Europacific Partners Deutschland stellt als Abfüllunternehmen die Getränke der Marke hierzulande her, vertreibt und verkauft sie. Das Absatzvolumen lag 2025 nach eigenen Angaben bei vier Milliarden Litern. Das Unternehmen betreibt bundesweit 23 Standorte, darunter 13 Produktionsbetriebe, und beschäftigt etwa 6.100 Menschen. Markeninhaberin ist die Coca-Cola Company.

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