Schlachtstatistik Rindfleischproduktion sinkt deutlich

Die deutschen Schlachtunternehmen haben im ersten Halbjahr 2025 rund 3,4 Millionen Tonnen Fleisch produziert. Die Schweinefleischproduktion stieg leicht an, während die Rindfleischproduktion deutlich zurückging. Ausländische Schlachtschweine verlieren stark an Bedeutung.

Donnerstag, 07. August 2025, 09:44 Uhr
Manuel Glasfort
Die Zahl der geschlachteten Rinder ist in Deutschland zuletzt deutlich zurückgegangen. Bildquelle: Getty Images

Die gewerblichen Schlachtunternehmen in Deutschland haben im ersten Halbjahr 2025 knapp 3,4 Millionen Tonnen Fleisch produziert. Dies entspricht einem leichten Rückgang von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Die Schweinefleischproduktion stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 um 1,8 Prozent auf 2,1 Millionen Tonnen. Die Zahl der geschlachteten Schweine erhöhte sich um 0,7 Prozent auf 22,1 Millionen Tiere. Dabei stammten 98,2 Prozent der Schlachtschweine aus Deutschland. Die Zahl der geschlachteten Schweine ausländischer Herkunft sank deutlich um 44,8 Prozent auf 406.000 Tiere.

Die Rindfleischproduktion ging dagegen stark zurück. Die Schlachtunternehmen produzierten mit 462.200 Tonnen 7,2 Prozent weniger Rindfleisch als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der geschlachteten Rinder sank um 7,9 Prozent auf 1,4 Millionen Tiere. Das durchschnittliche Schlachtgewicht der Rinder stieg leicht um 2,5 Kilogramm auf 339,6 Kilogramm.

Geflügelbranche produziert konstant

Die Geflügelfleischproduktion blieb mit rund 779.900 Tonnen nahezu unverändert. Die Zahl der geschlachteten Tiere erhöhte sich zwar leicht um 0,6 Prozent auf 346,1 Millionen, die produzierte Fleischmenge sank jedoch um 0,1 Prozent.

Schweinefleisch machte mit einem Anteil von 63,2 Prozent weiterhin den größten Teil der gewerblichen Fleischerzeugung in Deutschland aus. Es folgten Geflügelfleisch mit 23 Prozent und Rindfleisch mit 13,6 Prozent. Fleisch von Schafen, Ziegen und Pferden hatte lediglich einen Anteil von 0,3 Prozent an der Gesamtproduktion.

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