Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan hat die Herstellung ihres alkoholfreien Hefeweißbiers deutlich ausgeweitet. Nach ihren Angaben stieg der Ausstoß seit dem Jahr 2021 um 48 Prozent. Möglich wurde das durch eine neue Entalkoholisierungsanlage, die die Produktionskapazitäten verdoppelt hat.
1040 als Klosterbrauerei gegründet
Alkoholfreies Bier trifft seit Jahren in der Bundesrepublik auf eine steigende Nachfrage. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes hat sich die Produktion in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt.
Die Brauerei in Freising nutzt bereits seit 1993 ein Verfahren namens Vakuum-Fallstromverdampfung, um dem Bier bei rund 40 Grad Celsius den Alkohol zu entziehen. 2012 stellte Weihenstephan als erste Brauerei in Deutschland alkoholfreies Hefeweißbier auch in Fässern für die Gastronomie bereit.
Die Brauerei wurde im Jahr 1040 als Klosterbrauerei der Benedektinermönche gegründet und ist heute ein Staatsbetrieb.
