Milchwirtschaft Gewerkschaft NGG fordert 6,5 Prozent mehr Lohn

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) verlangt ein Lohnplus von 6,5 Prozent für Beschäftigte in Milchbetrieben in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die Forderung betrifft etwa 2.000 Mitarbeiter. Die NGG begründet ihren Vorstoß mit der guten Ertragslage der Betriebe bei einem Milchpreis von 48 Cent pro Kilogramm.

Mittwoch, 14. Mai 2025, 10:27 Uhr
Thomas Klaus (mit dpa)
Tarifringen in Teilen der Milchbranche in Sicht: Regionale Tarifverträge werden zum 30. Juni gekündigt. Bildquelle: Getty Images

Die Gewerkschaft NGG verlangt für etwa 2.000 Beschäftigte der Milchbetriebe in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland eine Lohnerhöhung von 6,5 Prozent. Dies gab die Gewerkschaft bekannt. Die Forderung betrifft unter anderem die Hochwald Foods-Werke in Thalfang, Kaiserslautern, Hünfeld und Hungen sowie Immergut in Schlüchtern.

Tarifverhandlungen beginnen in Kürze

Die NGG begründet ihre Forderung mit der guten Ertragslage der Betriebe. Der Milchpreis beträgt nach Angaben der Gewerkschaft derzeit vergleichsweise hohe 48 Cent pro Kilogramm Rohmilch. „Die Beschäftigten erwarten einen fairen Anteil am Erwirtschafteten“, sagte der NGG-Landesbezirksvorsitzende Hakan Ulucay. 

Die Tarifverhandlungen beginnen in Kürze. Zum 30. Juni kündigte die NGG die entsprechenden Tarifverträge. 

Die Forderung der Gewerkschaft betrifft eine wichtige Branche der Lebensmittelindustrie. Die Milchwirtschaft muss steigende Kosten und Erwartungen der Mitarbeiter mit den Anforderungen des Handels und der Verbraucher in Einklang bringen. Das Ergebnis der Verhandlungen könnte andere Bereiche der Lebensmittelindustrie beeinflussen.

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