Der Snackhersteller Lorenz hat sein erstes papierloses Pilotprojekt im internen Warenverkehr gestartet. Zwischen dem Zentrallager in Hankensbüttel und dem Außenlager in Peine fand Mitte Oktober der erste Transport mit digitalem Lieferschein statt, wie das Unternehmen mitteilte.
Das Unternehmen will durch die Digitalisierung der Lieferscheine den CO₂-Ausstoß reduzieren. Bisher werden für jeden Transport Lieferscheine und weitere Begleitdokumente ausgedruckt. Das Team um Logistikleiter Stefan Bender arbeitet bei dem Projekt mit der Initiative Cloud4Log zusammen, einem Kooperationsprojekt des Unternehmens GS1 Germany und der Bundesvereinigung Logistik. Die digitalen Lieferscheine werden auf der Cloud-Plattform Cloud4Log gespeichert. „Die Teilnahme an der Cloud4Log-Initiative ist für uns ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit“, erklärte Bender in der Mitteilung.
Das Unternehmen schreibt derzeit seine Transportaufträge für die kommenden Jahre neu aus. Ein abteilungsübergreifendes Team um Maximilian T. Brasser, Senior Manager Transportmanagement, will dabei verstärkt Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigen. Lorenz plant, die CO₂-Emissionen durch eine langfristige Zusammenarbeit mit Spediteuren weiter zu senken.
Lorenz beschäftigt nach eigenen Angaben rund 3.000 Mitarbeiter und gehört zu den führenden Anbietern im europäischen Snackmarkt. Das Sortiment umfasst unter anderem Kartoffelchips, Erdnussflips, Salzstangen, Cracker und Nüsse.
