Geschäftserwartungen Weiterhin Skepsis bei den Lebensmittelherstellern

Laut Ifo-Geschäftsklimaindex hat sich die Stimmung der Lebensmittelhersteller moderat aufgehellt. Das berichtet die Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie BVE. Allerdings hätten immer noch mehr Hersteller sinkende als positive Geschäftserwartungen.

Donnerstag, 03. Februar 2022 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
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Bildquelle: Vivera

Der Saldo des Geschäftsklimas ist auf minus 5 Punkte gestiegen, nach minus 10,8 Punkten im Vormonat. Die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage sank dabei im Vormonatsvergleich um 3,3 Punkte auf insgesamt  plus 2,4. Mit einem Saldo von minus 12,2 Punkten übersteigt die Anzahl der Hersteller mit sinkenden Geschäftserwartungen die der Hersteller mit positiven Erwartungen weiterhin. Im Vormonatsvergleich stieg der Saldo um 13,7 Punkte.

Die deutsche Ernährungsindustrie erwirtschaftete laut BVE im November 2021 einen Umsatz von 16,8 Milliarden Euro und steigerte das Vorjahresergebnis damit um 10,7 Prozent. Das Umsatzplus habe dabei sowohl aus steigenden Verkaufspreisen als auch einem schwachen Vorjahresergebnis im Zuge der Corona-Einschränkungen resultiert. Der Inlandsumsatz betrug 10,9 Milliarden Euro und lag damit 9,9 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Bei steigenden Verkaufspreisen von plus 5,4 Prozent verzeichnete die Branche einen Absatzzuwachs von 4,2 Prozent.

Das Auslandsgeschäft konnten die Hersteller mit einem Umsatzergebnis von 5,8 Milliarden Euro um plus 12,3 Prozent im Vorjahresvergleich ebenfalls deutlich ausbauen. Der Auslandsabsatz konnte um 4,2 Prozent gesteigert werden, die Verkaufspreise legten gleichzeitig um 7,8 Prozent zu. Neben einem steigenden Umsatz- und Absatzergebnis bauten die Hersteller zudem ihre Lebensmittelproduktion aus: Der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex stieg im November um 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Agrarrohstoffkosten als einer der größten Kostenfaktoren für die Lebensmittelproduktion, folgten den Angebots- und Nachfrageschwankungen an den globalen Agrarrohstoffmärkten. Im Dezember 2021 stieg der HWWI-Rohstoffpreisindex für Nahrungs- und Genussmittel um 3,1 Prozent im Vormonatsvergleich, mit plus 38,8 Prozent über dem Vorjahreswert liegt der Index damit weiterhin auf hohem Niveau.

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