Brauwirtschaft Brauer-Bund erwartet schleppende Markterholung

Nachdem die deutsche Brauereiwirtschaft 2021 einen deutlichen Absatzrückgang verzeichnete, beginnt 2022 aus Sicht des Deutschen Brauer-Bunds ebenfalls nicht verheißungsvoll. Grund dafür sind verunsicherte Verbraucher, verschärfte Zugangsregeln und Eventabsagen.

Freitag, 28. Januar 2022, 14:34 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Getty Images

Die vielen anhaltenden Probleme wirken sich auf mittelständische und handwerkliche Betriebe „beinahe wie ein erneuter Lockdown“ aus, sagt Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des Brauer-Bunds. „Die Omikron-Welle trifft auf Betriebe, die durch die Auswirkungen der nunmehr fast zwei Jahre andauernden Krise bereits stark geschwächt sind und nicht selten mit dem Rücken zur Wand stehen.“ Das gelte gleichermaßen für Gaststätten wie für Brauereien. Viele Gastwirte hätten mangels Rentabilität bereits geschlossen. Immer mehr Brauereien, so die Meldung des Brauer-Bunds, haben im Januar erneut Kurzarbeit anmelden müssen.

Der Brauer-Bund rechnet für das Jahr 2021 mit einem weiteren Absatzrückgang von drei bis vier Prozent. Damit wurden zwischen 200 und 300 Millionen Liter weniger alkoholhaltiges Bier als im Vorjahr abgesetzt.

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