Süßwaren Süßes Weihnachtsgeschäft in 2021

Trotz Lieferkettenengpässen und steigenden Rohstoffpreisen hat sich die Herbst- und Weihnachtssaison 2021 für die Süßwaren-Branche positiv entwickelt. Alleine der Schokoladen-Nikolaus verkauft sich in der Saison über 100 Millionen mal.

Mittwoch, 15. Dezember 2021 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
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Hans Strohmaier, Vorstandsvorsitzender des Süßwarenhandelsverband Sweets Global Network, zieht zum aktuellen Stand ein positives Fazit: „Dank der kühlen Wetterbedingungen in den letzten Monaten hat sich der Abverkauf etwa für klassische Herbst- und Weihnachtsgebäcke gut bzw. sehr gut entwickelt. Dies gilt auch für das Segment Schokolade, also für Hohlfiguren und Adventskalender sowie weitere süße Saisonprodukte. Wir erwarten Verkaufszahlen etwa auf dem Niveau des Vorjahres oder leicht darüber.“

In den letzten Jahren, so der Verband, gaben Bundesbürger zwischen 610 und 630 Millionen Euro für süße Herbst- und Weihnachtsprodukte aus. Besonders die deutschen Adventskalender sind mit einer Produktionsmenge von über 80 Millionen Exemplaren Weltspitze, wovon etwa 30 Millionen in den Export wandern.

Jedoch, warnt Sweet Global Network, leiden Teile der Branche aufgrund der verschärften Corona-Maßnahmen erheblich. Zu der Problematik tragen der Ausfall der Weihnachtsmärkte und sinkende Besucherfrequenzen in den Innenstädten insgesamt bei, ebenso wie die Absagen von Weihnachtsfeiern und anhaltende Probleme im Travellermarkt sowie im Export.

Darüber hinaus waren und sind Verpackungen und Rohstoffe nicht immer lieferbar, einhergehend mit teureren Beschaffungskosten. „Wir haben es in dieser Saison mit einer Vielzahl von Problemen zu tun, die in dieser Massivität neu sind“, so Strohmaier. „Dank der hohen Flexibilität und Leistungsstärke gab es bisher, gerade was den Beginn und die Mitte der Saison betrifft, keine dramatischen Ausfälle in der Belieferung des Handels. Die Verbraucher*innen müssen also auch in diesem Jahr nicht auf süße Produkte unter dem Weihnachtsbaum verzichten. Und vorerst gilt: Trotz der gestiegenen Kosten blieben die Preise für Süßwaren bisher stabil.“

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