Mengenmäßig setzte Hassia mit 797 Millionen Litern knapp drei Prozent weniger ab als im Jahr zuvor. Zum Gewinn machte das Familienunternehmen keine Angaben. «Gastronomieschließungen, Veranstaltungsverbote, Kontaktbeschränkungen und eine stark eingeschränkte Mobilität haben schwierige Rahmenbedingungen gesetzt, unter denen der gesamte Außer-Haus-Konsum spürbar gelitten hat - und damit auch unsere Marken», bilanzierte Firmenchef Hinkel. Im Einzelhandel sei man mit einem Plus von 7,5 Prozent mehr als doppelt so stark gewachsen wie der Markt. Besonders gefragt waren demnach Getränke in Glas-Mehrwegflaschen sowie die nationale Marke «Bionade». Die Hassia-Gruppe zählt zu den großen Mineralbrunnen Deutschlands und hat zum neuen Jahr den Konkurrenten Wüllner (Carolinen) übernommen. Unter anderem ist das Familienunternehmen mit rund 1750 Beschäftigten stark in Hessen, Nordrhein-Westfalen und in Ostdeutschland vertreten, wo es Marken wie Vita-Cola, Thüringer Waldquell und Margon-Wasser produziert.
Hassia LEH-Geschäft kompensiert fast die Gastro-Delle
Der Mineralwasserabfüller Hassia hat in der Corona-Krise fehlende Gastronomie-Umsätze mit zusätzlichen Verkäufen im Einzelhandel nahezu ausgeglichen. Wie Dirk Hinkel (Foto), geschäftsführender Gesellschafter der Hassia Gruppe in Bad Vilbel bekanntgab, ging der Gruppemumsatz 2020 um 0,8 Prozent auf 277 Millionen Euro zurück.
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