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Henkel Erster Test mit Wasserzeichen-Technologie

Lebensmittel Praxis | 08. September 2020
Henkel: Erster Test mit Wasserzeichen-Technologie
Bildquelle: Henkel

Für das menschliche Auge ist sie nicht erkennbar (Foto, l.): Henkel testet ab Oktober in Deutschland bei Vernel-Verpackungen die neue Wasserzeichnen-Technologie, die in Sortieranlagen das Flaschenmaterial technisch lesbar macht (r.) und so das Recycling erleichtert.

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Henkel ist eines von mehr als 85 Unternehmen und Organisationen der neuen Initiative „HolyGrail 2.0“ und damit nach eigenen Angaben Vorreiter bei digitalen Wasserzeichen für besseres Verpackungsrecycling. Die Initiative umfasst die gesamte Wertschöpfungskette und wurde von dem europäischen Markenverband AIM ins Leben gerufen.

Ziel ist es, zu untersuchen, ob eine innovative digitale Technologie zu einer besseren Sortierung und einem qualitativ hochwertigeren Recycling für Verpackungen in der EU beitragen und so die Kreislaufwirtschaft vorantreiben kann. Henkel wird die digitale Wasserzeichen-Technologie als Pilotprojekt in einer neuen Produktreihe seiner Weichspüler-Marke Vernel nutzen.

Digitale Wasserzeichen sind unauffällige, briefmarkengroße Kodierungen, die auf der Oberfläche der Verpackung von Konsumgütern angebracht werden.

„Unsere Vernel-Flaschen bestehen aus 100 Prozent recyceltem und recycelbarem PET und sind von einer abtrennbaren Hülle aus einem anderen Material umgeben. Um die Verpackungen zu recyceln, muss der Verbraucher derzeit noch die beiden Kunststoffarten voneinander trennen, da viele Sortieranlagen das Flaschenmaterial ansonsten nicht richtig identifizieren können“, erläutert Dr. Thorsten Leopold, Leiter der internationalen Verpackungsentwicklung Home Care bei Henkel. „Digitale Wasserzeichen könnten diesen Schritt überflüssig machen. Denn mithilfe der Technologie könnte das Flaschenmaterial erkannt und effizient in die richtige Werkstoffgruppe sortiert werden.“