Anzeige

Gerolsteiner Brunnen Absatzrückgang nach Hitzesommer

Bettina Röttig | 04. Februar 2020

Bildquelle: Gerolsteiner

Der Gerolsteiner Brunnen hat im vergangenen Jahr rückläufige Geschäfte verzeichnet. Der Absatz sank um 3,5 Prozent auf 7,76 Millionen Hektoliter, teilte der Mineralwasserproduzent mit. Der Umsatz fiel um 2,2 Prozent auf rund 302 Millionen Euro. "Nach dem Rekordsommer 2018 hat sich der Markt insgesamt wieder auf einem normalen und erwartbaren Absatz eingependelt", kommentierte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Roel Annega.

Anzeige

Im Jahr des Super-Sommers 2018 hatte Gerolsteiner mehr Wasser denn je verkauft.

Das Unternehmen kündigte an, seine selbst verursachten C02-Emissionen deutlich verringern zu wollen. Bis 2030 solle der Ausstoß im Vergleich zu 2016 um 59 Prozent reduziert werden. Zu den Maßnahmen gehörten die Umstellung auf Ökostrom, der Einsatz vom Elektro-Gabelstaplern, die Reduktion fossiler Brennstoffe und die Erhöhung des Anteils von Recycling-PET in Kunststoffflaschen.

Im laufenden Geschäftsjahr werde Gerolsteiner bereits "entlang der gesamten Wertschöpfungskette klimaneutral" werden. Dabei setze man neben Maßnahmen zur CO2-Reduktion auf die Kompensation nicht vermeidbarer Emissionen mit international zertifizierten Klimaschutzprojekten.