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Harry Brot Kein Backverbot in Witten

Lebensmittel Praxis | 24. September 2019

Bildquelle: Harry-Brot

Das Bundeskartellamt hat den Erwerb des Produktionsstandortes Witten der insolventen Großbäckerei Kronenbrot durch die Harry-Brot GmbH, Schenefeld, freigegeben. An diesem Standort werden Toast- und Sandwichbrot hergestellt.

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Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Harry-Brot ist mit Marktanteilen von mehr als 30 Prozent neben der Großbäckerei Lieken einer der beiden Marktführer bei abgepacktem Brot. Trotzdem ist die Übernahme eines Produktionsstandortes von Kronenbrot aus wettbewerblicher Sicht unproblematisch. Die Kunden der Großbäckereien sind die großen Lebensmitteleinzelhandelsketten. Für diese gibt es auch nach der Fusion hinreichende Ausweichalternativen. Im Markt bestehen genügend freie Produktionskapazitäten. Außerdem haben die Handelsketten die Möglichkeit, eigene Produktionskapazitäten im Backbereich aufzubauen und haben dies zum Teil auch bereits getan.“

Kronenbrot hat 2016 Insolvenz angemeldet. Die Produktion in Witten wurde Ende Juli 2019 eingestellt. Durch die Übernahme erwirbt Harry-Brot zusätzliche Produktionskapazitäten.