Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt Berentzen kritisiert EU-Berichtspflichten

Die Berentzen-Gruppe hat im Jahr 2024 weniger Nachhaltigkeitsprojekte als geplant umsetzen können. Der Grund dafür sei die Vorbereitung auf neue EU-Berichtspflichten gewesen. Das teilte das Unternehmen bei der Vorlage seines Nachhaltigkeitsberichts mit.

Dienstag, 15. April 2025, 11:46 Uhr
Julia Krone
Nachhaltigkeit im Fokus: Berentzen setzt auf KI und Ressourceneffizienz. Bildquelle: Berentzen

Deutlich mehr Nachhaltigkeitsprodukte hätte die Berentzen-Gruppe 2024 umsetzen können, wenn sie nicht so viele personelle und finanzielle Ressourcen für die Vorbereitung auf die Rechnungslegung gemäß der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und EU-Taxonomie hätte einsetzen müssen. Das beklagt Ralf Brühöfner, CFO der Berentzen-Gruppe. Daher begrüßt Brühöfner die Pläne der Europäischen Union zur größenabhängigen Deregulierung sehr.

Neue Nachhaltigkeitsstrategie für 2025 geplant

Dennoch hat Berentzen einige Nachhaltigkeitsmaßnahmen realisiert. Zum Beispiel führte der Spirituosenhersteller am Standort Minden ein Projekt zum Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Produktionsplanung ein. Dies soll künftig die Energie- und Ressourceneffizienz verbessern. In Haselünne arbeitete das Unternehmen an der Wärmerückgewinnung. Zudem analysierte Berentzen die Risiken bei seinen Lieferanten.

Für das laufende Jahr 2025 plant das Unternehmen eine neue Nachhaltigkeitsstrategie. „Wir folgen damit weiterhin unserem Nachhaltigkeitsverständnis: langfristig wirtschaftlich erfolgreich sein und dabei gleichzeitig Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt übernehmen“, so Brühöfner.

Anzeige

analytica 2026

analytica: die ganze Welt des Labors

Die Weltleitmesse für Labortechnik, Analytik, Biotechnologie und die analytica conference vom 24. bis 27. März 2026 in München.
Mehr erfahren

Neue Produkte

Regional-Star 2025 - Die Nominierten