Die Erzeugerpreise für Lebensmittel in Deutschland stiegen im August 2024 leicht an. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, verteuerten sich Nahrungsmittel um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Besonders deutliche Preisanstiege verzeichnete die Behörde bei einigen Produktgruppen. So kostete Butter im August 41,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Vormonat Juli 2024 stiegen die Butterpreise um 4,2 Prozent. Auch bei Süßwaren gab es kräftige Aufschläge: Sie verteuerten sich im Jahresvergleich um 22 Prozent.
Obst- und Gemüseerzeugnisse kosteten 5,2 Prozent mehr als im August 2023. Dem standen jedoch auch Preisrückgänge bei einigen Lebensmitteln gegenüber. So verbilligte sich Schweinefleisch im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11,6 Prozent.
Deutliche Rückgänge bei Energiepreisen
Insgesamt stiegen die Erzeugerpreise für Verbrauchsgüter, zu denen auch Lebensmittel zählen, um ein Prozent gegenüber August 2023. Im Vergleich zum Vormonat Juli 2024 erhöhten sie sich um 0,1 Prozent.
Die Entwicklung bei den Lebensmittelpreisen stand im Kontrast zum Gesamttrend. Über alle Produktgruppen hinweg sanken die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im August um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Hauptgrund dafür waren deutliche Preisrückgänge bei Energie.
Das Statistische Bundesamt wies darauf hin, dass es den Erzeugerpreisindex gewerblicher Produkte mit dem Berichtsmonat Januar 2024 auf das neue Basisjahr 2021 umgestellt hat. Dies erfolge turnusmäßig in der Regel alle fünf Jahre.
