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Sonntagsöffnung Verdi und Kirchen dagegen

Lebensmittel Praxis | 31. Mai 2017
Sonntagsöffnung: Verdi und Kirchen dagegen

Bildquelle: Getty Images

Vertreter der christlichen Kirchen und der Gewerkschaft Verdi haben vor einer Verschärfung des Konflikts um die Sonntagsarbeit gewarnt. „Es ist schlichtweg unwahr, wenn Karstadt-Chef Stephan Fanderl behauptet, Einkaufen sei aktuell ein fundamentaler Teil der Beschäftigung am Sonntag für die Menschen“, sagte Hannes Keller von der katholischen Arbeitnehmerbewegung KAB.

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Verdi-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger wies auf zunehmenden Stress und die Unvereinbarkeit von Beruf und Familie für die Beschäftigten hin. „Sollten die gesetzlichen Regelungen gelockert werden, wäre dies ein Dammbruch“, hieß es in einer heute verbreiteten Stellungnahme der „Allianz für den freien Sonntag“.

Vertreter von Warenhausunternehmen und Einkaufszentren hatten gefordert, sonntags ihre Läden häufiger öffnen zu dürfen. Ziel der Initiative „Selbstbestimmter Sonntag" sei es, eine anhaltende Diskriminierung des innerstädtischen Einzelhandels im Wettbewerb mit dem boomenden Onlinehandel zu beenden, hatte Karstadt-Chef Stephan Fanderl angekündigt.