Die Koelnmesse führt ab 2027 eine neue Hallenstruktur für die Süßwarenmessen ISM, ISM Ingredients und ISM Manufacturing ein. Die drei Messen rücken räumlich enger zusammen, wie die Koelnmesse mitteilte. Ziel sei es, die Vernetzung entlang der Wertschöpfungskette zu stärken und die Orientierung für Besucher zu verbessern.
Die Neuausrichtung reagiert nach Angaben der Koelnmesse auf Entwicklungen in der Branche. Prozesse griffen zunehmend ineinander, Innovationszyklen verkürzten sich und der Austausch zwischen den Wertschöpfungsstufen werde wichtiger.
Mingers: Schaffen effizienteres Messeerlebnis
„Mit der neuen Hallenstruktur verzahnen wir die Schwerpunktthemen des Messetrios noch stärker miteinander. Zugleich schaffen wir somit für unsere Fachbesuchenden ein deutlich effizienteres Messeerlebnis“, sagte Bastian Mingers, Geschäftsbereichsleiter Ernährung und Ernährungstechnologie, laut Mitteilung. Für Aussteller bedeute das mehr Sichtbarkeit, höhere Besucherfrequenz und gezieltere Kontaktmöglichkeiten.
Die Halle 5.2 wird den Angaben zufolge zum zentralen „Innovations-Hotspot“. Dort bündeln sich die ISM Ingredients, das Lab5 by ISM, der „New Product Showcase“ sowie die „Talks & Tasting Stage“. Die ISM Manufacturing zieht in die Halle 4.1 und bildet gemeinsam mit dem Boulevard und der Passage 4/5 einen Technologie-Hub. Dieser vereint die Expertenbühne und die Bereiche Maschinen und Anlagen.
Die Länderpavillons bleiben in Halle 4.2. Die bisherige Belegung der Halle 3.2 wird in die Halle 10.1 integriert. Die Hallen 10.1 und 10.2 werden künftig vollständig als ISM-Hallen genutzt. Die neue Struktur eröffne Möglichkeiten für weiteres Flächenwachstum des Messetrios, teilte die Koelnmesse mit. Die ISM, ISM Ingredients und ISM Manufacturing finden vom 31. Januar bis 3. Februar 2027 statt.