Die Krombacher-Gruppe plant für das laufende Jahr weitere Investitionen in Millionenhöhe am Standort der Mineralquellen Germete. Im Mittelpunkt stehen dabei Energieeffizienz, Infrastruktur und Logistik, wie Mineralquellen Germete mitteilte.
Geplant sind neue Logistikflächen in Marsberg-Westheim, die Inbetriebnahme eines Hochwasser-Pumpwerks und die Installation einer Photovoltaik-Anlage. Zudem will das Unternehmen die Marke Warburger Waldquell weiterentwickeln. Derzeit entsteht den Angaben zufolge ein neuer Sirup-Raum, der künftig zusätzliche komplexe Sirupe verarbeitet.
Seit der Übernahme der Mineralquellen Germete im Jahr 2022 hat die Krombacher-Gruppe nach eigenen Angaben mehr als 17 Millionen Euro in den Standort investiert. Das Unternehmen überarbeitete die erste PET-Anlage technisch vollständig und bereitete sie für komplexe Ausmischprozesse vor. Die Anlage kann nun auch Produkte der Krombacher-Gruppe wie Orangina und Dr Pepper abfüllen.
Mineralquellen Germete baut PET-Linien aus
Eine zweite PET-Linie erhielt zusätzlich ein Einweg-Modul und füllt seither auch Schweppes ab. Beide Linien baute das Unternehmen weiter aus, um Redundanzen zu schaffen und die Gesamtkapazität zu steigern. Zudem errichtete Mineralquellen Germete ein zweistöckiges, SAP-geführtes Ersatzteillager und organisierte die Vollgutflächen sowie die LKW-Verladung neu.
„Die Entwicklung der vergangenen zwei bis drei Jahre zeigt eindrucksvoll, welche Kraft in diesem Standort steckt“, zitierte das Unternehmen Werksleiter Benedikt Gadzinski in der Mitteilung. Mit den getätigten und geplanten Investitionen schaffe man nicht nur moderne Produktionsbedingungen, sondern stelle auch sicher, dass Germete langfristig ein leistungsfähiger Bestandteil der Krombacher-Gruppe bleibe.