Der Lebensmittelhersteller Ruf setzt bei seinen Porridge-Beuteln künftig auf ein Verpackungspapier des Papierherstellers Koehler Paper. Das flexible Papier ersetze bisherige Verpackungslösungen und sei speziell für trockene Lebensmittel entwickelt worden, teilte Koehler Paper mit.
Das verwendete Barrierepapier ist laut der Mitteilung heißsiegelfähig und verfügt über eine integrierte Mineralölbarriere. Es biete den erforderlichen Produktschutz und sei gleichzeitig im Papierkreislauf recycelbar. Koehler Paper beruft sich dabei auf eine Einschätzung des europäischen Papierindustrieverbands Cepi (Confederation of European Paper Industries).
Ruf und Koehler Paper wollen die neuen Verpackungen auf der Interpack 2026 vorstellen, die vom 7. bis 13. Mai in Düsseldorf stattfindet. Beide Unternehmen zeigen die papierbasierte Porridge-Verpackung den Angaben zufolge am Messestand der Koehler-Gruppe in Halle 8a.
Der Wechsel zu papierbasierten Verpackungen bei trockenen Lebensmitteln wie Porridge fügt sich in einen branchenweiten Trend ein: Zahlreiche Lebensmittelhersteller suchen nach Alternativen zu Kunststoffverpackungen, die sich in bestehende Recyclingstrukturen einfügen lassen. Für den Lebensmittelhandel bedeutet dies ein wachsendes Angebot an Produkten in papierbasierter Verpackung im Regal.