Die Fleischproduktion in Deutschland ist im Jahr 2025 nahezu stabil geblieben. Die gewerblichen Schlachtbetriebe erzeugten 6,9 Millionen Tonnen Fleisch, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilt. Das waren 0,2 Prozent oder 15.400 Tonnen weniger als im Vorjahr. Insgesamt schlachteten die Betriebe rund 48,5 Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde sowie 697,3 Millionen Hühner, Puten und Enten.
Die Schweinefleischproduktion legte zu. Die Schlachtbetriebe erzeugten 4,3 Millionen Tonnen Schweinefleisch, 1,1 Prozent oder 49.100 Tonnen mehr als 2024. Die Zahl der geschlachteten Schweine stieg um 0,6 Prozent auf 44,9 Millionen Tiere. Dabei erhöhte sich die Zahl der geschlachteten Schweine inländischer Herkunft um 2,0 Prozent auf 44,1 Millionen Tiere. Die Zahl importierter Schweine, die in deutschen Betrieben geschlachtet wurden, sank dagegen um 43,3 Prozent auf 759.200 Tiere.
Die Rindfleischproduktion ging deutlich zurück. Die Schlachtmenge sank um 6,0 Prozent auf 0,9 Millionen Tonnen Rindfleisch. Die Zahl der gewerblich geschlachteten Rinder ging um 7,3 Prozent auf 2,8 Millionen Tiere zurück.
Geflügelschlachtereien steigern Produktion von Jungmasthühnern
Die Geflügelfleischproduktion blieb mit 1,6 Millionen Tonnen unverändert. Dabei entwickelten sich die einzelnen Segmente unterschiedlich. Die Erzeugung von Jungmasthühnerfleisch stieg um 3,6 Prozent auf 1,1 Millionen Tonnen. Die Produktion von Putenfleisch ging dagegen um 7,7 Prozent auf 376.800 Tonnen zurück. Insgesamt schlachteten die Geflügelschlachtereien in Deutschland rund 697,3 Millionen Hühner, darunter 640,3 Millionen Jungmast- und 20,7 Millionen Suppenhühner sowie 27,6 Millionen Puten und 8,3 Millionen Enten.
Im Jahr 2024 war die Fleischproduktion erstmals seit 2016 wieder gestiegen. Im Jahr 2016 hatte sie mit 8,3 Millionen Tonnen Fleisch ihren bisherigen Höchststand erreicht. Im Vergleich dazu lag die Schlachtmenge im Jahr 2025 um 17,0 Prozent niedriger.