„Dies ist für uns eine Herzensentscheidung“, schrieb Christian Rabbel, geschäftsführender Inhaber der Confiserie Rabbel, in einer Mitteilung: Das Unternehmen aus Westerkappeln hat die Markenrechte des insolventen Süßwarenherstellers Leysieffer übernommen. Das Familienunternehmen will die bekannte Feinkost-Marke inklusive der Pralinen-Spezialität „Die Himmlischen“ neu beleben, wie Rabbel mitteilte.
Die Übernahme der Markenrechte erfolgte zum 2. Juli 2025. Zuvor hatte Rabbel bereits die Produktionsanlagen und das Inventar des Ende 2024 endgültig in die Insolvenz gegangenen Unternehmens Leysieffer erworben.
Die Confiserie Rabbel möchte sich bei der Wiederbelebung der Marke Leysieffer zunächst auf die bekanntesten Produkte konzentrieren. Dazu zählen neben den Pralinen „Die Himmlischen“ auch Premium-Baumkuchen, Honiglebkuchen, Tafelschokoladen, Pralinenmischungen, Fruchtaufstriche, Spezialitäten-Kaffees sowie Sekt. Die Produkte sollen ab Anfang Oktober in ausgewählten Fachgeschäften, im Direktverkauf am Standort Westerkappeln und im Online-Shop erhältlich sein.
Rabbel und Leysieffer teilen lange Geschichte
Rabbel und Leysieffer waren jahrzehntelang Nachbarunternehmen mit ähnlichen Wurzeln. Während sich Leysieffer vor allem mit eigenen Cafés und Shops als Endverbraucher-Marke etablierte, konzentrierte sich Rabbel auf die Entwicklung von Sortimenten für Geschäftskunden aus Fachhandel, Industrie und Online-Handel. Zu den Kunden von Rabbel gehören nach Unternehmensangaben unter anderem Galeria, das KaDeWe in Berlin und der Flughafen München.
Mit der Übernahme der Markenrechte hat Rabbel auch die Rechte an rund 30 verschiedenen Marken für die weltweite Verwendung sowie sämtliche Original-Rezepturen erworben. Das Unternehmen will die beiden Marken Rabbel und Leysieffer unabhängig voneinander weiterführen und weiterentwickeln. Die Marke Leysieffer soll im stationären Fachhandel, im Online-Handel und in einem eigenen Online-Shop vertrieben werden.
