Der Verband Deutscher Großbäckereien und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) haben neue Tarifverträge für Nordrhein-Westfalen und Nord vereinbart. Dies gab der Verband bekannt.
Schuhmacher: Abschluss stellt Betriebe vor Herausforderungen
Die Beschäftigten erhalten eine Einmalzahlung von 600 Euro. Die Tarif-Löhne und -Gehälter steigen zum 1. September 2025 um 3,0 Prozent und zum 1. August 2026 um weitere 2,6 Prozent. Auszubildende bekommen eine Einmalzahlung von 300 Euro. Ihre Vergütungen erhöhen sich zu den genannten Terminen entsprechend der prozentualen Steigerung des Ecklohns.
Fünf Verhandlungsrunden waren nötig, um die Einigung zu erzielen. „Nach langen und zum Teil sehr zähen Verhandlungen mit der Gewerkschaft NGG haben wir nun zumindest Planbarkeit für die nächsten 20 Monate“, sagte Tobias Schuhmacher, Verhandlungsführer für die Arbeitgeber und Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Großbäckereien. Er ergänzte: „Der Abschluss stellt die Unternehmen dennoch vor Herausforderungen.“
Neuer Tarifvertrag gilt bis zum 30. April 2027
Der neue Tarifvertrag gilt bis zum 30. April 2027. Der Verband meint: Die nun verhandelten Flächentarifverträge gehören zu den höchsten im Backgewerbe.
Für die Tarifgebiete Bayern, Baden-Württemberg und Hessen hatten sich Großbäcker und NGG bereits Ende Juli geeinigt. Im Tarifgebiet Ost gilt seit Mitte Juni 2025 ein neuer Tarifvertrag.
