Freiberger Lebensmittel hat in Berlin den Bau eines neuen Gebäudes gestartet. CEO Thorid Klantschitsch konnte zum ersten Spatenstich Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner begrüßen.
In der ersten Bauphase werden zwölf Millionen Euro investiert. Insgesamt ist das Projekt in vier Bauphasen unterteilt. Die erste Bauphase wird voraussichtlich bis 2028 abgeschlossen sein.
300 zusätzliche Arbeitsplätze werden geschaffen
In den kommenden Jahren sollen dadurch rund 300 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden, womit die Belegschaft nach Unternehmensangaben von aktuell 720 auf rund 1.000 Mitarbeiter wächst. Aus Anlass des ersten Spatenstiches sagte die Freiberger-Chefin: „Mit dieser Investition schaffen wir die Grundlage für weiteres Wachstum und stärken zugleich unsere Effizienz und Innovationskraft. Mehr Kapazität bedeutet, dass wir noch mehr Produkte für unsere Märkte und Kunden bereitstellen können. Gleichzeitig verbessern wir interne Prozesse und Arbeitsbedingungen, um unseren Standort zukunftssicher aufzustellen.“
Schichtausbau soll Produktionskapazität erheblich steigern
Das neue Gebäude wird unter anderem neue und moderne Büro- und Meetingräume für effiziente Zusammenarbeit bieten. Zentralabteilungen sollen zusammengezogen werden. Das soll die internen Prozesse optimieren und Platz für Produktion gewinnen.
Ein Schichtausbau soll eine um 50 Millionen Pizzen pro Jahr höhere Produktionskapazität ermöglichen. Zu den logistischen Optimierungen zählen neue Lagerkapazitäten, IT-Infrastruktur, Parkplätze sowie Brandschutz- und Arbeitssicherheitsmaßnahmen. Hinzu kommen der Bau einer Kantine, neue Kommunikations- und Sozialräume sowie eine barrierefreie Gestaltung.
Nachhaltigkeitsstrategie kommt beim Bau zum Tragen
Die Nachhaltigkeit spielt bei der Standortentwicklung von Freiberger Lebensmittel nach Unternehmensangaben eine zentrale Rolle. Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie setzt das Unternehmen auf einen schonenden Umgang mit dem Bestand: Das bestehende Gebäude wird saniert und bleibt weitestgehend erhalten. Zudem werden umweltfreundliche Maßnahmen wie passive Nachtkühlung und die Anbindung an das Fernwärmenetz umgesetzt. Das soll den Energieverbrauch reduzieren und die Betriebseffizienz steigern.
Weltweit führender Hersteller von TK-Pizza für Handelsmarken
Freiberger Lebensmittel mit Hauptsitz in Berlin produziert tiefgekühlte und gekühlte Pizzen sowie tiefgekühlte Fertiggerichte für Handelsmarken im Lebensmitteleinzelhandel und Foodservice. Rund 680.000 Pizzen laufen täglich vom Band und werden in zahlreiche Länder Europas, in die USA und nach Kanada geliefert.
Das Unternehmen ist Teil der Freiberger-Gruppe, die seit 1998 zur Südzucker AG gehört. Mit 3.800 Mitarbeitern an 12 Standorten in Europa und den USA ist die Freiberger-Gruppe nach eigener Darstellung der weltweit führende Hersteller von Tiefkühlpizza für Handelsmarken.
