Brot und Backwaren Mestemacher erreicht neue Bestmarke

Mit einem Anstieg auf 157 Millionen Euro legte der Umsatz von Großbäcker Mestemacher 2022 um 3,3 Prozent zu – trotz stark gestiegener Kosten zum Beispiel bei Energie. Der Löwenanteil der Investitionen von 9 Millionen Euro für 2023 fließt in die Modernisierung der Tochtergesellschaft Modersohn’s Mühlen- und Backbetrieb.

Donnerstag, 02. Februar 2023 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
Artikelbild Mestemacher erreicht neue Bestmarke
Bildquelle: Mestemacher GmbH

Neueinlistungen, die verstärkte Nachfrage nach Brot zur Bevorratung sowie nach ballaststoffreicher und umweltgerechter Ernährung sind nach Angaben von Prof. Ulrike Detmers, geschäftsführende Gesellschafterin der Mestemacher-Gruppe, wesentliche Gründe für die gute Entwicklung in einem herausfordernden Umfeld. Für das laufende Jahr planen die Gütersloher mit einem Nettoumsatz von 162 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von 3,2 Prozent. Detmers ist überzeugt: „Der Flexitarismus und der Trend zu pflanzenbasierter Ernährung wird weitere Wachstumsimpulse für die Mestemacher-Brotspezialitäten bringen.“

Mehr Mühe als gedacht hat Mestemacher hingegen mit der Neubesetzung des Vertriebsressorts. Eigentlich hatte Albert Detmers etwas kürzertreten wollen. Zwei geplante Neubesetzungen hatten sich als nicht zukunftsfähig herausgestellt. So führt Albert Detmers das Ressort weiter interimistisch.

Etwa 9 Millionen Euro Investitionen sind 2023 geplant. 7 Millionen Euro davon fließen in einen etwa 3.000 Quadratmeter großen Anbau mit Büroflächen, Versand mit drei Verladerampen und optimierten Lagerflächen bei Modersohn’s Mühlen- und Backbetrieb in Lippstadt. Dennoch: Auch die Gütersloher wollen sparen. So fallen in diesem Jahr sämtliche Preisvergaben etwa für die „Managerin des Jahres“ oder den „Spitzenvater des Jahres“ aus.

In Richtung Lebensmitteleinzelhandel hat Detmers eine klare Botschaft: „Die Mestemacher-Gruppe genießt den Ruf, Handelsbelange schnell und zuverlässig umzusetzen.“ Deshalb wird erwartet, „dass der LEH Mestemacher auch weiter fördert“. Will heißen: „Die extremen Kostensteigerungen müssen über kompensatorische Preiserhöhungen dringend weitergegeben werden.“

Beim Nutri-Score zählt Mestemacher zu den Pionieren. Etwa 70 Prozent der Mestemacher-Brote tragen den Nutri-Score A, 30 Prozent ein B. Mestemacher hat ein eigenes Gütesiegel für vegane und vegetarische Produkte als Wort-Bild-Marke registrieren lassen. Dieses finden die Konsumenten vorne auf den Verpackungen. Neu ist die exklusive Kooperation mit der Deutschen Diabetes Hilfe. Ein sogenannter Empfehlungsbutton weist dann darauf hin, dass die Brote die gesunde Ernährung für Diabetiker unterstützen.

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