Branchenverband Versorgung mit Ölsaaten bessert sich

Die globale Versorgung mit Ölsaaten hat sich deutlich entspannt, selbst bei Sonnenblumensaaten. Auch mit Blick auf die Ernteergebnisse in diesem Jahr sieht der Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie Deutschland (OVID) Grund für Optimismus. Zugleich fordert der Branchenverband von der Politik in der Energiekrise Entlastungen. 

Donnerstag, 15. September 2022, 14:14 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Getty Images

Infolge des russischen Überfalls auf die Ukraine waren die Preise für Sonnenblumen- und andere Speiseöle in die Höhe geschossen. Auch die schlechte Verfügbarkeit wurde zum Problem. Inzwischen hat sich die Lage laut OVID entspannt. 

Dennoch bereiten die Produktionsbedingungen am Standort Deutschland den Herstellern zunehmend Sorge. „Das liegt“, so OVID-Präsidentin Jaana Kleinschmit von Lengefeld, „neben anhaltenden Logistikengpässen vor allem am drohenden Energiemangel sowie der immensen Verteuerung der Verarbeitung von Ölpflanzen infolge historisch hoher Energiepreise. Besonders die rasant steigenden Kosten für Gas und Elektrizität machen den deutschen Ölmühlen schwer zu schaffen und gefährden so zunehmend die hiesige Produktion von Pflanzenölen und Eiweißfuttermitteln.“

Die Politik müsse die Industrie dringend entlasten, fordert OVID. Konkret fordert der Verband, die Gasumlage für die Ernährungswirtschaft abzuschaffen. 

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