Bier Brauereien profitierten später von Lockerungen

Im internationalen Vergleich haben die deutschen Brauereien später als die internationalen Konzerne von den Lockerungen der Corona-Regeln profitiert. Dies zeigt das aktuelle Ranking des weltgrößten Hopfenhändlers Barth-Haas.

Donnerstag, 09. Juni 2022 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
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Auch Deutschland gehörte neben vielen anderen westeuropäischen Ländern zu den Regionen der Welt, die 2021 weiterhin stark von den coronabedingten Einschränkungen betroffen waren, so Barth-Haas. Die Brauereien hierzulande hätten dementsprechend mehrheitlich Mengenverluste dulden müssen. Während sich ein Großteil der Unternehmen aus den anderen Ländern gegenüber dem ersten Pandemiejahr erholt habe.

Durch monatelang geschlossene Gaststätten, abgesagte Volksfeste, Sportveranstaltungen ohne Zuschauer konnte in Deutschland kaum Bier vom Fass ausgeschenkt werden. Die Fassbierproduktion lief 2021 in vielen Brauereien entsprechend erst im Mai wieder an. Gewöhnlich fließe etwa ein Fünftel des in Deutschland gebrauten Bieres in die Gastronomie ein, jedoch habe dieser Absatzkanal über Monate praktisch nicht mehr existiert, wie damals der Deutsche Brauer-Bund beklagte.

Zu den 40 größten Brauereien der Welt gehörten 2021 sieben deutsche Unternehmen, wobei es im Jahr zuvor noch acht waren. Dies da die Warsteiner Brauerei, die im Vorjahr noch auf Platz 39 der Top 40 rangierte, dieses Mal aus der Spitzenliga herausfiel, wie Barth-Haas berichtete. Mit ihrem internationalen Rang 22 bleibt weiterhin die Oetker-Tochter Radeberger-Gruppe der größte deutscher Bierhersteller. Darauf folgt die TCB Beteiligungsgesellschaft auf Platz 24. Hierzu gehört unter anderem die Gilde Brauerei, das Frankfurter Brauhaus sowie Feldschlößchen. Den 25. Rang belegt die Oettinger-Gruppe. Die Privatbrauerei Veltins befindet sich, wie im Jahr zuvor, auf dem 40. Platz. Krombacher konnte von Platz 31 auf Platz 30 klettern und die Paulaner Gruppe stieg von Platz 33 auf Platz 31 hoch. Die Bitburger-Gruppe rutschte von Platz 32 auf 33 ab.

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