Schaumwein Rotkäppchen-Mumm kämpft um Marktführerschaft

Rotkäppchen-Mumm vermeldet einen Gesamtumsatz von 1,2 Milliarden Euro für das Jahr 2021, der dem Vorjahresergebnis gleichkommt. Damit kann sich der Sekt-, Markenwein- und Spirituosenhersteller als Marktführer halten.

Dienstag, 15. Februar 2022 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
Artikelbild Rotkäppchen-Mumm kämpft um Marktführerschaft
Bildquelle: NuernbergMesse / Thomas Geiger

Während das Geschäftsbereich Sekt gegenüber dem Vorjahr von 594 Millionen auf 558 Millionen Euro Umsatz fiel, konnten die Segmente Wein und Spirituosen jeweils zulegen und das Endergebnis wieder ausgleichen. Zugleich wurden Investitionen an den Standorten und in die Digitalisierung in Höhe von 14,6 Millionen Euro getätigt, wie Rotkäppchen-Mumm in einer Pressemitteilung festhält.

„Als starkes Familienunternehmen beweisen wir auch im zweiten Pandemiejahr wieder Mumm“, zieht Rotkäppchen-Mumm-CEO Christof Queisser Bilanz. Das Vorjahr sei von einem volatilen Markt geprägt gewesen: „Unsere starken Marken und die klare Konzentration auf die drei Geschäftsfelder Sekt & Co., Wein und Spirituosen sind unsere wichtigsten Erfolgsfaktoren.“ Zugleich verweist Queisser darauf, dass der Umsatz im Vor-Pandemie-Jahr 2019 noch 1,1 Milliarden Euro betrug. 

Im Jahr 2021 sei der Außer-Haus-Konsum wieder teilweise zurückgekehrt. Außerdem hätten mehr Menschen höherpreisige Genusserlebnisse für sich entdeckt: „Wir sehen ein starkes Wachstum für hochwertige Marken. So konnte unsere Premiummarke Geldermann im letzten Jahr über 30 Prozent wachsen.“

Anlässlich des 100. Geburtstags der Marke Mumm zeigt sich Queisser zuversichtlich: „Unsere starken Marken bieten den Menschen besonders in herausfordernden Zeiten Verlässlichkeit und Sicherheit. Denn Langfristigkeit und Stabilität gehören zur DNA von Rotkäppchen-Mumm.“ Im gleichen Atemzug verweist er jedoch auch auf stark steigende Rohstoff- und Energiepreise, die die Branche wie auch die Verbraucher treffen werden.

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