Getränkeindustrie wafg gegen Zuckersteuer

Die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg) hält nichts von einer Abgabe auf Süßgetränke. Das sei „kein sinnvolles Instrument der Gesundheitspolitik“. 

Mittwoch, 11. August 2021 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
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Bildquelle: Getty Images

Damit widerspricht die wafg einer aktuellen Forderung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbz). Gesüßte Getränke sind den Verbraucherschützern ein Dorn im Auge.

Die Verbraucherschützer wollen laut wafg nicht nur zuckerhaltige, sondern auch kalorienreduzierte Süßgetränke über eine gleichzeitig erhobene Abgabe auf Süßstoffe in die Maßnahme einbeziehen, die faktisch wie eine Verbrauchssteuer wirkt. Ziel sei, das „geschmackliche Süßlevel“ zu senken.

Eine solche „umfassende Geschmackssteuerung“ sei schon deshalb nicht nachvollziehbar, da bereits eine breite Vielfalt an kalorienreduzierten alkoholfreien Getränken am Markt angeboten werde, heißt es. Weiterhin kritisiert die wafg, dass der vzbv die Bemühungen der Branche, die im Rahmen der Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie geleistet werden, offenbar ignoriert. 

Und noch einen Einwand hat die wafg: Nur ein geringer Anteil der Kalorien werde über Süßgetränke aufgenommen. Es gäbe bislang keinen Nachweis, dass Steuern oder Abgaben tatsächlich die gesundheitliche Situation in der Bevölkerung nachhaltig verbessern könnten.

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