Fleisch aus Belgien Weniger Antibiotika eingesetzt

2017 wurde der therapeutische Antibiotikaeinsatz in der belgischen Nutztierhaltung erneut drastisch reduziert. Das meldet das Belgian Meat Office.

Dienstag, 10. Juli 2018, 10:49 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Getty Images

Im Jahre 2014 wurde ein Zehn-Punkte-Plan in Belgien verabschiedet, der darauf abzielt, bis 2020 den Antibiotikaeinsatz in der Nutztierhaltung zu halbieren sowie als kritisch eingestufte wichtige Antibiotika um 75 Prozent zu reduzieren. Gleichzeitig sollte bis Ende 2017 die Verabreichung des Wirkstoffs in Futtermischungen um 50 Prozent gesenkt werden. Im zurückliegenden Jahr wurden zwei der angestrebten Ziele bereits erreicht: So wurden die kritischen Antibiotika seit 2011 kumulativ um 84 Prozent und die Futtermittel mit Antibiotikazusatz um 66,6 Prozent zurückgeschraubt.

Die Angaben beziehen sich auf eine gemeinsame Pressemitteilung des Wissenszentrums „Surveillance of Antibiotic Consumption“ (AMCRA), der belgischen Agentur für die Sicherheit der Nahrungsmittelkette (FASNK) und des Belgischen Amtes für Arzneimittel und Medizinprodukte (FAGG).

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