Reh Kendermann Exportkellerei gewinnt im Inland

Reh Kendermann, größter Exporteur von deutschem Markenwein, gewinnt vor allem im Inland. In England macht den Deutschen der Brexit zu schaffen. Alexander Rittlinger (Foto), Geschäftsführer von Reh Kendermann, zeigt sich aber insgesamt zufrieden mit dem zurückliegenden Geschäftsjahr. Mit Video-Interview.

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 15:19 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Reh Kendermann

„Wir freuen uns über ein erfolgreich abgeschlossenes Geschäftsjahr“, sagte Rittlinger auf einer Pressekonferenz in Bingen am Rhein. Die Kellerei konnte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Mio. Euro auf 73 Mio. Euro steigern (+5,4 Prozent). Gleichzeitig zeigte sich ein zweistelliges Absatzplus von insgesamt 35,8 Mio. l. Getrieben wurde diese Entwicklung hauptsächlich vom Inlandsgeschäft, das 55 Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht. Im Export vertreiben die Binger ihre Weine in 39 Ländern, wobei das Vereinigte Königreich die Nummer eins ist. Insgesamt musste Reh Kendermann in UK/Irland ein Absatzminus von 3,7 Prozent hinnehmen. Rittlinger führt dies auf den Brexit zurück: „Währung und Preise standen enorm unter Druck, der Handel veränderte sich durch den Eintritt der deutschen Discounter. Umlistungen, Sortimentsbereinigungen und Preisanpassungen waren an der Tagesordnung.“

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Weitere Details zum Geschäft von Reh Kendermann lesen Sie in der nächsten LEBENSMITTEL PRAXIS.

Video-Interview mit Alexander Rittlinger

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