Mit täglichen Motiven, Fakten und konkreten Forderungen macht der BVLK während einer bundesweiten Kampagne auf die tiefgreifenden Veränderungen in der amtlichen Lebensmittelüberwachung aufmerksam. Digitalisierung, globale Lieferketten, Lebensmittelkriminalität, Food Defense, Nachhaltigkeit, neue EU-Vorgaben und der anhaltende Fachkräftemangel hätten das Berufsbild grundlegend verändert. Die Ausbildungs- und Fortbildungsregelungen spiegelten diese Entwicklung jedoch bis heute nicht ausreichend wider, meint der Verband.
„Wer einen wirksamen gesundheitlichen Verbraucherschutz will, muss auch in eine moderne Aus- und Fortbildung der Lebensmittelkontrolleurinnen und Lebensmittelkontrolleure investieren. Eine Verordnung aus dem Jahr 2001 wird den Herausforderungen des Jahres 2026 nicht mehr gerecht“, erklärt Bundesvorsitzender Maik Maschke.
Offener Brief an die Politik geplant
Mit der Kampagne möchte der BVLK Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit für die Bedeutung einer leistungsfähigen amtlichen Lebensmittelüberwachung sensibilisieren. Ziel ist eine zeitgemäße Novellierung der Lebensmittelkontrolleur-Verordnung, um den gesundheitlichen Verbraucherschutz auch künftig auf hohem Niveau sicherzustellen.
Die Kampagne wird final mit einem offenen Brief an alle maßgeblichen Politiker enden. Die täglichen Beiträge werden über die Homepage und die Social-Media-Kanäle des BVLK veröffentlicht und greifen jeweils einen zentralen Aspekt des modernen Berufsbildes auf.
