Wie genau verfolgen Fans die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft? Und was essen sie dabei? Mit diesen Fragen befasst sich der Wolt Watch Ritual Index. Er basiert auf einer repräsentativen Online-Befragung von Yougov unter 2.096 Personen in Deutschland im Zeitraum vom 8. bis 10. April 2026. Befragt wurden Personen, die grundsätzlich Fußballspiele verfolgen, von Gelegenheitszuschauern bis hin zu leidenschaftlichen Fans.
63 Prozent der Fans schauen mit Freunden oder Familie
Als offizieller Tournament Supporter der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 und der Frauen-Weltmeisterschaft 2027 will Wolt einen umfassenden Einblick in Sehgewohnheiten, Food-Rituale und Matchday-Routinen deutscher Fußballfans über alle Generationen hinweg geben.
Die Ergebnisse zeigen: Wenn die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ansteht, schaut das ganze Land zu, nur nicht immer auf dieselbe Weise.
63 Prozent der deutschen Fußballfans geben an, dass sie Spiele gerne gemeinsam mit Freunden oder der Familie schauen. Gleichzeitig sagen 44 Prozent, dass sie es genießen, Spiele allein zu verfolgen, um sich besser auf das Geschehen konzentrieren zu können. Auch öffentliche Veranstaltungen spielen eine Rolle: 29 Prozent der Fans geben an, dass sie Public Viewings mögen, etwa in Bars oder auf Fanmeilen.
37 Prozent stehen früher auf oder bleiben länger wach
Die Vorlieben unterscheiden sich deutlich zwischen den Generationen: Gen Z ist deutlich offener für Public Viewing als ältere Generationen – 57 Prozent geben an, diese Form des gemeinsamen Schauens zu mögen, während es bei Boomern nur 13 Prozent sind.
Für viele Fans bleibt das Zuhause dennoch der wichtigste Ort: Wer gemeinsam schaut, tut dies meist im kleinen Kreis von zwei bis drei Personen. Denn für viele gehört zum Fußball nicht nur das Spiel selbst, sondern auch das gemeinsame Erlebnis.
Durch verschiedene Zeitzonen finden Spiele teilweise während der Arbeitszeit oder spät in der Nacht statt. Doch wie flexibel sind Fans?27 Prozent geben an, dass sie wahrscheinlich Spiele während der Arbeitszeit streamen. 37 Prozent sind bereit, früher aufzustehen oder länger wach zu bleiben.
Beim Essen dominieren Klassiker
Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 bringt nicht nur Emotionen, sondern auch veränderte Tagesabläufe. Wenn es wirklich darauf ankommt: Würden Fans sich freinehmen?
31 Prozent der deutschen Fußballfans sagen, dass sie sich für ein wichtiges Spiel wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich frei nehmen würden. Besonders ausgeprägt ist dies bei jüngeren Fans: 53 Prozent der Gen Z würden frei nehmen, verglichen mit nur 14 Prozent der Boomer.
Beim Essen herrscht Klarheit: Klassiker dominieren. Das sind die favorisierten Speisen: Chips & Snacks (42 Prozent); Pizza (33 Prozent); Gegrilltes/Würstchen (21 Prozent); Burger (18 Prozent); Döner (8 Prozent).
Rituale sind den Fans wichtig
Auch beim Timing gibt es klare Muster: 40 Prozent essen hauptsächlich während des Spiels, 10 Prozent vor dem Anpfiff, 20 Prozent essen sowohl davor als auch währenddessen, 21 Prozent essen beim Schauen gar nicht.
Fußball und Essen gehören für die meisten Fans eng zusammen. 63 Prozent der deutschen Fußballfans geben an, persönliche Matchday-Rituale zu haben.
Die häufigsten Rituale sind:
- Bestimmte Getränke trinken (20 Prozent)
- Mit denselben Personen schauen (13 Prozent)
- Glücksbringer wie Trikot tragen (13 Prozent)
- Bestimmte Snacks essen (11 Prozent)
- Tore auf festgelegte Weise feiern (10 Prozent)
Für viele Fans gehört also nicht nur das Spiel dazu, sondern auch das „Wie“.